Tischfußball als Mannschaftssport

Nirgends erlebt man Tischfußball so emotional wie in einem Mannschaftswettkampf, egal ob Kreisliga, Bezirksliga, Verbandsliga, Landesliga, Bundesliga, Landesauswahl oder mit der Nationalmannschaft, spannende Begegnungen sind doppelt so aufregend und die Freude beim Sieg ungefähr zehnmal so hoch. Wenn man gemeinsam zittert, leidet, jubelt und feiert ist eben alles viel intensiver.

Eine Tischfußballmannschaft besteht in der Regel aus 6 Spielern, wobei der komplette Kader meist bei rund 10 Spielern liegt. In der Berliner Landesliga (1.Liga) beispielsweise kämpfen 10 Mannschaften um den Meistertitel. Die Saison beginnt im Februar und endet im Dezember. In dieser Zeit werden Hin- und Rückrunde gespielt (18 Spieltage).

Landesliga

Spielplan

Die Berliner Landesliga bedient sich aus Vorbereitungsgründen dem offiziellen Bundesliga-Spielplan. Eine Begegnung sieht hierbei 8 Doppel- und 8 Einzelspiele vor. Jede Mannschaft trägt zuvor die Aufstellung von drei festen Doppeln und vier Einzelspielern in den Spielplan ein. Die sich ergebenden Paarungen treten nun nach und nach gegeneinander an. Die Summe an gewonnenen, bzw. verlorenen Spielpunkten entscheidet am Ende über Sieg oder Niederlage der Begegnung. Am Jahresende erhält der Tabellenerste und somit der Berliner Mannschaftsmeister sowohl Titel und Pokal als auch die Qualifikation zur 2. Bundesliga. Die besten drei Platzierungen der 2. Bundesliga schaffen den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Bundesliga

Die 1. Bundesliga ist ähnlich gestaltet wie die Landesliga, der Begegnungsplan ist der gleiche, sie umfasst allerdings 24 Mannschaften. Diese spielen eine Vorrunde in zwei Gruppen à zwölf Mannschaften (11 Spieltage) und im Anschluss die Play-Offs (Platzierungsspiele). Aus logistischen Gründen werden die Begegnungen auf zwei Bundesliga-Wochenenden im Jahr gebündelt. Im Frühjahr finden an einem Wochenende neun der Vorrundenbegegnungen statt, im Herbst findet dann das große Bundesliga-Final-Wochenende statt, wo zuerst noch die restliche Vorrunde absolviert wird und danach geht es in die heiße Platzierungsphase, die Play-Offs. Meist ist dies der Zeitpunkt, an welchem die Stimmung in der Halle steigt, die Anfeurungsrufe lauter werden und wenn Schreie aus Jubel oder auch aus Ärger laut schallen. Die Mannschaft rückt enger zusammen und das fiebern und zittern beginnt. Wer wird am Ende der Nervenstärkste sein, der sich die Meisterschale sichert.

Nationalmannschaft

Nur internationale Begegnungen von Nationalmannschaften können noch bewegender sein. Der Modus hier ist knochenhart und verlangt höchste Konzentration bei jedem einzelnen Ball, denn jeder könnte spielentscheidend sein. Nirgends sind Begegnungen knapper und somit spannender anzuschauen, und wer fiebert nicht gern mit leicht patriotischem Gefühl im Herzen mit seiner Nationalmannschaft mit.

Wenn bei einer Weltmeisterschaft die Ränge voll besetzt sind und unzählige Augenpaare den kleinen weißen Ball verfolgen, den Atem anhalten und im Moment des Torerfolgs ihren Helden zujubeln und sie beim Siegen unterstützen, wenn die ersten Matches bereits gespielt sind und es in den letzten „Decider“ geht, dann sind nicht nur die Nerven der Spieler bis zum Bersten angespannt. Auch Mannschaftskollegen stehen bei jeder Ballbewegung kurz vor der Ohnmacht und bei jedem Beinahe Tor geht ein Raunen durch die Menge. Dann der entscheidende Ball, Tor, der Jubel ist unermesslich, die Freude auf der einen Seite riesig, auf der anderen Seite natürlich Enttäuschung. Welten von Emotionen die aufeinander prallen – eben unvergessliche Momente!

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